Pettenkoferstraße 48

Sängerwarte

Fassadenpreis der Landeshauptstadt München 2002

Die Sängerwarte

Erbaut 1880

Der Turm der Sängerwarte
Mit Blick auf die Theresienwiese

Um die Jahrhundertwende war die Gaststätte in dem 1880 erbauten Eckgebäude ein beliebter Treffpunkt für Volkssänger. Der Name “Sängerwarte” für das Haus und das darin befindliche Lokal hat hier seinen Ursprung. Die Gaststätte überdauerte den Niedergang der Volkssänger-Gesellschaften in den dreißiger Jahren, überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt und wurde noch bis vor Kurzem unter dem alten Namen als bodenständiges bayerisches Wirtshaus geführt. Erst mit dem Tod der langjährigen Wirtsleute endete diese sehr erfolgreiche Ära.

Nach umfangreicher Modernisierung ist aus der Sängerwarte das Schank- und Speiselokal Lenz geworden.

Auch dieser Name korrespondiert mit der Historie des Hauses, da der Namenspatron, der legendäre Millionenbauer Lorenz Hauser, genannt der Hauser Lenz, sich hier um die Jahrhundertwende des öfteren vergnügt haben soll.

Bei der jüngsten Sanierung des Anwesens wurden Balkone und Dach instand gesetzt, der Hof und die Eingangssituation neu gestaltet sowie die Stuckelemente an der Fassade restauriert.

Darüber hinaus wurde das vorhandene Farbkonzept beim Neuanstrich der Fassade konsequenter umgesetzt.

Das Treppenhaus der Sängerwarte
Hier ist schon der Hauser Lenz „aufgestiegen“

Referenzen

Denkmalschutzmedaille

für besondere Verdienste um den Denkmalschutz 1985

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Gabelsbergerstraße 30

Künstliche Begrünung 2005

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Hackenstraße 10

Fassadenpreis 1983

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Haimhauserstraße 4

Fassadenpreis 1996

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Landwehrstraße 31

Fassadenpreis 1986

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Pettenkoferstraße 48

Fassadenpreis 2002

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Romanstraße 5

Fassadenpreis 1982

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