Münchner Jugendstil

Eine der schönsten Fassaden dieser Epoche

Romanstraße Detail

Blumenornament

Eines von vielen Details

Erbaut 1902/03 von Georg Müller, nach dem Entwurf von Hans Lettner für den Privatier Michael Rapp.

Die Fassade ist charakteristisch für den Münchner Jugendstil. Sie gilt als eine der schönsten unter den erhaltenen Fassaden dieser Epoche. Das relativ schmucklose Erdgeschoss mit seinem gerillten Putz ist als Sockel behandelt; der über die oberen Geschosse verteilte Stuckdekor wird nach der Höhe hin immer reicher, bis er unter der Traufe einen geschlossenen Fries bildet und das gesamte Giebelfeld mit einem üppigen Blütenteppich füllt.

Bei der Renovierung der Fassade wurde versucht, die ursprüngliche stark farbliche Gestaltung der Stuckelemente - gelb, grün und blaugrün - neu zu beleben.

Die floralen Ornamente auf den Flächen unter den Giebeln mussten dafür aufwendig blattvergoldet werden.

Im Zuge der Sanierung wurden weiterhin sämtliche Fenster erneuert, die Bäder saniert und eine Zentralheizung eingebaut.

Romanstraße Fenster

Stuckelemente

Aufwendig bemalt und blattvergoldet

Referenzen